Von der Ausbildung zum Kammersieger: Im Gespräch mit Franz

Drei Personen stehen vor einer bunten IHK-Fotowand mit der Aufschrift „Unabhängig“ und „Selbstbewusst“. Zwei von ihnen halten Schilder mit den Slogans „Ich bin der Beste!“ und „Wir sind die Besten!“. Die Szene ist in einem Innenraum mit Bühnenbeleuchtung in Blau- und Lilatönen aufgenommen.

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Wir haben Grund zum Feiern, denn unser Franz hat seine Ausbildung zum Fachinformatiker nicht nur bestanden. Er hat sie als Kammersieger der IHK Oldenburg abgeschlossen. Das bedeutet, er hat das beste Prüfungsergebnis in seinem Ausbildungsberuf im gesamten Bezirk erzielt. Eine Wahnsinnsleistung!

Wir haben uns mit Franz zusammengesetzt und über seinen Weg, die Ausbildung bei erminas und seine Tipps für zukünftige IT-Talente gesprochen.

Der Weg zum Erfolg

Interviewer: Herzlichen Glückwunsch, Franz! Du bist Kammersieger der IHK Oldenburg geworden. Wie hast du diese Nachricht eigentlich aufgenommen? Was war dein erster Gedanke?

Franz: Danke! Ich habe mich natürlich gefreut. Im ersten Moment war ich aber eher überrascht, dass es für gute Leistungen überhaupt eine extra Auszeichnung gibt. Der Preis an sich war mir nämlich gar nicht so wichtig. Gute Noten zu schreiben war vielmehr meine eigene Aspiration und mein persönlicher Anspruch an mich selbst. Die Auszeichnung ist dann natürlich eine schöne Bestätigung dafür.

Interviewer: Was glaubst du persönlich hat den Unterschied gemacht? Was hat dich in der Ausbildung besonders vorangebracht?

Franz: Ganz klar die Vorbereitung im Team. Wir haben uns schon früh mit anderen Azubis zusammengesetzt und wöchentliche Treffen organisiert. Das haben wir über Monate hinweg durchgezogen. Durch diese strukturelle Verteilung des Lernstoffs über die ganze Zeit hinweg haben wir uns den Stress erspart. Klassisches „Bulimielernen“ kurz vor knapp gab es bei mir nicht. Im Gegenteil konnte ich den Tag vor der Prüfung komplett entspannt verbringen, weil ich wusste, dass der Stoff sitzt.

Die Ausbildung bei erminas

Interviewer: Beschreib mal deinen ersten Monat bei erminas. Wie war der Einstieg für dich?

Franz: Es war anspruchsvoll, aber sehr angenehm. Ich wurde direkt in die Teamarbeit eingebunden. Da ich schon etwas Vorwissen mitgebracht habe, war die Einarbeitungszeit kurz und ich konnte sehr schnell an echten Projekten mitarbeiten. Reine theoretische Übungen gab es kaum.

Interviewer: Du hast ja verschiedene Bereiche wie IIoT, Frontend, Backend und Business Central kennengelernt. Wie war es für dich, so breit aufgestellt zu lernen?

Franz: Es war sehr lehrreich, in alle Bereiche mal reinzuschauen. So konnte ich verstehen, was technisch überhaupt alles möglich ist. Dabei hat sich aber schnell herauskristallisiert, wo meine Stärken liegen. IoT und Backend lagen mir persönlich deutlich mehr als Frontend oder Business Central. Aber die Erfahrung und der Einblick in alles war wertvoll.

Interviewer: Was war das coolste Projekt oder der spannendste Moment in deiner Ausbildung?

Franz: Ich würde gar kein spezifisches Projekt nennen. Für mich ist es am spannendsten, wenn man etwas von Grund auf neu aufsetzen kann. Ich liebe diese sogenannten Greenfield-Projekte. Den Beginn mitzuerleben sowie die Softwarearchitektur zu planen und zu steuern ist meine Traumumgebung.

Interviewer: Hand aufs Herz: Haben dich die wöchentlichen Meetings mit der Geschäftsführung am Anfang nervös gemacht?

Franz: Nein, das hat mich eigentlich gar nicht nervös gemacht. Man ist hier mit der Geschäftsleitung eh auf Du und Du, was den Umgang sehr locker macht. Außerdem unterstützen sie uns auch bei technischen Problemen direkt. Wir haben hier einfach ein sehr entspanntes und familiäres Arbeitsklima, da gibt es keinen Grund für Nervosität.

Entwicklung & Zukunft

Interviewer: Wann war dir klar, dass Backend einfach dein Ding ist und was liegt dir eher weniger?

Franz: Das hat sich eigentlich über das Ausschlussverfahren ergeben. Nach dem ersten Frontend-Projekt wusste ich sofort, dass UX-Design nicht meine Welt ist. Und auch mit Business Central und der Microsoft-Umgebung bin ich in dem Kontext noch nicht wirklich warm geworden. Im Backend fühle ich mich dagegen einfach wohl, das ist genau meins.

Interviewer: Du bist ja nach der Ausbildung bei erminas geblieben. War das für dich schon während der Ausbildung klar?

Franz: Ja, ich hatte von vornherein den Plan, dass ich gerne bleiben möchte. Zum einen sieht es auf dem Lebenslauf einfach besser aus, wenn man nach der Ausbildung nicht direkt wechselt. Aber der Hauptgrund ist das Klima hier. Es ist immer angenehm und die Bezahlung stimmt. Warum sollte man also gehen? Ich hatte gehofft, übernommen zu werden, und freue mich, dass es geklappt hat.

Tipps für neue Talente

Interviewer: Was würdest du jemandem sagen, der überlegt, eine Ausbildung zum Fachinformatiker zu machen?

Franz: Ganz ehrlich muss ich sagen, dass man sich schon mal privat mit den Themen beschäftigen sollte, bevor man die Ausbildung anfängt. Alle Inhalte findet man heute gratis online. Man muss nur die Zeit investieren. Wenn es einem keinen Spaß macht, das freiwillig in der Freizeit zu tun, sollte man die Ausbildung lieber nicht machen. Das Feld entwickelt sich so schnell weiter und man muss sich ständig neue Dinge selbst aneignen. Wenn man daran keine Freude hat, wird man im Beruf vermutlich auch nicht glücklich.

Interviewer: Welchen Tipp würdest du einem neuen Azubi bei erminas geben?

Franz: Einen pauschalen Tipp oder den einen perfekten Weg gibt es nicht. Menschen sind individuell in ihrem Lernverhalten und müssen ihre eigenen Methoden finden. Aber mein Angebot steht. Wer bei erminas eine Ausbildung startet, kann mich immer gerne persönlich fragen.

Interviewer: Danke für das Gespräch, Franz, und nochmals Glückwunsch zum Kammersieg!

 

Falls ihr auch Lust auf eine Ausbildung bei erminas habt, bewerbt euch doch hier.

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